Präsentation des beauftragten Gutachtens durch Firma Forplan GmbH
Vollumfängliche Vorstellung der bisherigen Erkenntnisse, Zwischenergebnisse und Erläuterung des
Gutachtens durch Herrn Hasch (Forplan GmbH).
Ein wesentliches Ergebnis des Gutachtens ist, dass die Hilfsfrist derzeit nur in etwa 50 % der Fälle
eingehalten wird. Die gesetzlich empfohlene Hilfsfrist liegt bei 80 % der Fälle.
Aktueller Herausforderungen und deren Lösungsansätze, wie die Hilfsfrist erreicht werden kann:
- Das Zusammen ausrücken der Ortsteilfeuerwehren mit dem ersten Fahrzeug
- Die Prüfung eines möglichen neuen Standorts für alle Ortsteilfeuerwehren unter Berücksichtigung der städtebaulichen Entwicklung.
Es wurde von einigen Teilnehmern der Standort des jetzigen Feuerwehrhauses in Frage gestellt.
Daraufhin hat BM Sturm die Historie in Erinnerung gerufen. Auch schon 2009 konnte, trotz zwei
Feuerwehrhäusern, die Hilfsfrist nicht eingehalten werden. Das Gutachten der Fa. IBM prüfte
damals mehrere Grundstücke und befand schließlich den aktuellen Ort als den best geeignetsten.
Das Stocket wurde aus verschiedenen Gründen als nicht umsetzbar gesehen. Ein gemeinsames Haus
wurde mit den FFWs besprochen, wurde zwar kritisch gesehen aber zugestimmt unter der
Voraussetzung, dass die Selbständigkeit der zwei Wehren erhalten bleibt.
Eine erneute Betrachtung der Situation durch Fa. IBM 2019 in Hinblick auf die Hilfsfristen
erbrachte keine Verbesserung.
In der Diskussion stellte sich heraus, dass ein gemeinsames Ausrücken aus menschlichen Gründen
schwierig ist. Die Kommandanten zeigten sich aber offen, sich für eine gute Zusammenarbeit
einsetzen zu wollen.
Der Einwurf von Ratsmitgliedern, Tempo 30, die Verengung der Hauptstraße und die Fahrradstraße
seien maßgeblich für die Nichteinhaltung der Hilfsfrist verantwortlich, konnte Herr Hansen von
Forplan GmbH widerlegen. Auch in den Jahren vor diesen Maßnahmen konnte das Einsatzziel nicht
erreicht werden. Auch die neue Planung für die Hauptstraße wird keine signifikante
Verschlechterung für die Feuerwehreinsätze bringen.
Fazit: Die Gemeindeverwaltung wird weiter zusammen mit den Kommandanten und einem
Sachverständigen von Fa. Forplan GmbH an einer Lösung arbeiten.


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